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ArbG Hamm: Kein Schadensersatz nach dem HinSchG ohne Meldung an eine Meldestelle

Wer Schutz und Schadensersatz nach dem Hinweisgeberschutzgesetz beansprucht, muss den vom Gesetz vorgezeichneten Weg gehen: die Meldung bei einer internen oder externen Meldestelle. Das hat das ArbG Hamm in einer der ersten Entscheidungen zu den Schadensersatzansprüchen des HinSchG klargestellt. Die Entscheidung: ArbG Hamm, 16. Februar 2024 (Az. 2 Ca 1229/23) Der Leitsatz: Die Anwendung der […]

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Zwei Jahre HinSchG in der Praxis: Woran man eine gute Meldestelle erkennt

Zwei Jahre nach Inkrafttreten des Hinweisgeberschutzgesetzes zeigt sich in der Praxis: Ob eine interne Meldestelle funktioniert, hängt weniger von ihrer formalen Existenz ab als von der Struktur und Qualität ihrer Verfahren (eingehend Degenhart, BB 2026, 584 ff.). Eine Meldestelle, der die Beschäftigten nicht vertrauen, wird nicht genutzt – und verfehlt damit ihren Zweck als Frühwarnsystem.

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Whistleblowing-Richtlinie auf dem Prüfstand: EU-Evaluierung läuft

Gut fünf Jahre nach Geltungsbeginn der EU-Whistleblowing-Richtlinie (RL (EU) 2019/1937) überprüft die Europäische Kommission deren Wirksamkeit. Parallel dazu läuft in Deutschland die Evaluierung des Hinweisgeberschutzgesetzes durch das Bundesministerium der Justiz. Für Unternehmen lohnt der Blick nach vorn: Vieles spricht eher für eine Ausweitung als für einen Rückbau der Pflichten. Stand des Verfahrens Was Unternehmen jetzt

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Whistleblowing Report 2025: 40 Prozent der deutschen Unternehmen berichten von Missständen

Wie verbreitet sind Missstände in Unternehmen – und wie gut funktionieren Meldestellen in der Praxis? Antworten liefert der Whistleblowing Report 2025 von EQS Group und der Fachhochschule Graubünden, für den 2.200 Unternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, der Schweiz, Spanien und den USA befragt wurden. Die wichtigsten Ergebnisse für Deutschland Einordnung Die Studie belegt zweierlei.

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Externe Meldestelle des Bundes: über 1.800 Meldungen im Jahr 2024

Das Meldeaufkommen beim Bund wächst rasant: Die externe Meldestelle des Bundes beim Bundesamt für Justiz (BfJ) verzeichnete für 2024 über 1.800 Meldungen – im ersten Berichtszeitraum (Juli bis Dezember 2023) waren es noch gut 400. Das geht aus dem im September 2025 veröffentlichten Jahresbericht 2024 hervor. Die Zahlen im Überblick Was die Zahlen für Unternehmen

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LAG Niedersachsen: Kein Schadensersatz ohne Meldung über die Meldekanäle

Der Schutz des Hinweisgeberschutzgesetzes ist kein Selbstläufer: Wer Missstände nur gegenüber Vorgesetzten anspricht, statt die Meldekanäle zu nutzen, kann sich später nicht auf das HinSchG berufen. Das zeigt eine aktuelle Entscheidung des LAG Niedersachsen – die Revision zum Bundesarbeitsgericht ist bereits zugelassen. Die Entscheidung: LAG Niedersachsen, 29. Mai 2026 (Az. 17 SLa 618/25 und 17

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Interne Meldestelle im Konzern: Mitbestimmung liegt beim Konzernbetriebsrat

Wenn eine Unternehmensgruppe ihre interne Meldestelle zentral für alle Gesellschaften einrichtet – wer ist dann auf Arbeitnehmerseite zuständig: der örtliche Betriebsrat oder der Konzernbetriebsrat? Das ArbG Zwickau hat diese Frage als eines der ersten Gerichte beantwortet. Die Entscheidung: ArbG Zwickau, 19. März 2025 (Az. 9 BV 12/24) Der Sachverhalt: Die Betreiberin mehrerer Senioren- und Pflegeheime

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Ausgelagerte Meldestelle: Mitbestimmung ja – aber nicht bei den Abläufen der Meldestelle selbst

Darf ein Arbeitgeber seine interne Meldestelle nach dem Hinweisgeberschutzgesetz an eine externe Kanzlei auslagern, ohne den Betriebsrat zu beteiligen? Das LAG Schleswig-Holstein sagt: nein – die Einrichtung ist mitbestimmungspflichtig. Bei genauem Hinsehen bleibt der Anwendungsbereich der Mitbestimmung aber schmal: Die Abläufe der Meldestelle selbst erfasst sie nicht. Die Entscheidung: LAG Schleswig-Holstein, 8. Juli 2025 (Az.

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BAG: Kündigung nach Whistleblower-Meldung nur bei Kausalität eine Repressalie (§ 36 HinSchG)

Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) verbietet Repressalien gegen Hinweisgeber. Doch nicht jede Kündigung, die auf eine Meldung folgt, ist automatisch unwirksam. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat nun höchstrichterlich geklärt, unter welchen Voraussetzungen der Schutz des § 36 HinSchG greift. Aktuelles Urteil: BAG, 4. Dezember 2025 (Az. 2 AZR 51/25) Der Sachverhalt: Ein Arbeitnehmer erhielt im Zusammenhang mit einer

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Kündigung keine Repressalie gem. HinSchG?

Das Hinweisgeberschutzgesetz (HinSchG) schützt Arbeitnehmer, die rechtmäßige Meldungen über Gesetzesverstöße abgeben. Doch was, wenn im Anschluss an eine Meldung eine Kündigung erfolgt? Nach § 36 HinSchG sind Repressalien gegen Hinweisgeber ausdrücklich verboten – dazu zählen alle beruflichen Benachteiligungen, insbesondere auch Kündigungen. Selbst eine formell rechtmäßige Kündigung kann nach dem HinSchG unzulässig sein, wenn sie als

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